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Apartments für Senioren in Eilenburg-Ost

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K&S baut barrierefreie Apartments für Senioren in Eilenburg-Ost: Baustart in der Puschkinstraße ist für Februar 2023 geplant

Im Stadtteil Eilenburg-Ost entsteht in der Puschkinstraße ab Februar neuer seniorengerechter Wohnraum. Dort errichtet die K&S Gruppe, die seit 2002 in der Sydowstraße eine Seniorenresidenz mit angeschlossenem Servicewohnen betreibt, auf Höhe der Hausnummern 12-14 einen Neubau fürs Wohnen mit Service. 43 Mietparteien können – voraussichtlich ab Mitte 2024 – die nach neuesten energiesparenden Standards geplanten Apartments beziehen. Generalübernehmer des Bauprojekts ist die K&S Tochterfirma ELBE-Bau.

Verzögerter Baustart durch Pandemie

„Wir haben das Grundstück bereits Ende 2019 von der Stadt gekauft, die Baugenehmigung liegt seit Anfang 2020 vor. Allerdings bremste uns die Pandemie aus, sodass der Baustart in bestem Einvernehmen mit der Stadt nach hinten verschoben wurde“, erläutert ELBE-Bau Geschäftsführer Sören-Hauke Stockmann die Situation. „In dieser Zeit änderten sich jedoch die Vorzeichen im Bereich Baukosten, Bauzinsen und Energiekosten, sodass wir unsere ursprünglichen Pläne noch einmal gründlich überarbeitet haben und das Gebäude nun im innovativen KfW-40-NH-Standard errichten. Wir sind froh, dass die Stadt, mit der sich die Zusammenarbeit in höchstem Maße partnerschaftlich gestaltet, Verständnis zeigte und wir das Projekt nach langer Vorbereitungszeit gemeinsam angehen können.“

Baubeginn im Februar 2023

Sören-Hauke-Stockmann erklärt, was zuallererst auf dem rund 3.500 Quadratmeter großen Grundstück passieren wird: „Wir starten mit einer umweltschonenden Verbesserung des Baugrunds, damit dieser tragfähig wird. Hierfür wird eine Lastverteilungsschicht aus Glasschaum-schotter eingebaut, auf der 324 circa 4 Meter tiefe Löcher in den Baugrund gebohrt und anschließend mit Spezialbeton gefüllt werden. Erst darauf folgt die Fundamentierung.“ Ab Februar wird es in der Puschkinstraße also zu erhöhtem Fahrverkehr durch Baufahrzeuge sowie den An- und Abtransport von Material kommen.

Referenzprojekt für nachhaltiges Bauen

Der für den Neubau umgesetzte KfW-40-NH-Standard besagt, dass das Haus nur 40 Prozent von dem verbraucht, was ein vergleichbares Gebäude, das bereits die strengen Regeln des Gebäudeenergiegesetzes einhält, an Energie benötigt. Das „NH“ steht für nachhaltig – es werden also zusätzlich alle Kriterien der DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) eingehalten. Darunter fallen Punkte wie Barrierefreiheit, generationenübergreifende Nutzbarkeit sowie die Verwendung umweltfreundlicher Baustoffe mit dem Nachweis „Blauer Engel“ oder FSCE-aus- gezeichneter Bauhölzer. Zudem kommt regenerative Energie, konkret in Form einer Photovoltaik- Anlage, zum Einsatz. Diese Bauweise ist nicht nur umweltverträglicher und energieeffizienter, sondern birgt auch für den Mieter hohes Einsparpotenzial im Hinblick auf die Nebenkosten.

Baubild: ELBE-Bau
Foto: Auf der Grünfläche neben der Sebastian-Kneipp-Grundschule wird das Gebäude entstehen.

Text: K & S - Dr. Krantz Sozialbau und Betreuung SE & Co. KG

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