Große Kreisstadt Eilenburg

Labyrinth Eilenburg: Ab in die "neue" Mitte

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Tourismus- und Gewerbeverein Eilenburg e. V. und Stadt Eilenburg machen sich stark für ein Labyrinth im ehemaligen Kurt-Bennewitz-Stadion

Es tut sich viel um das alte ECW-Gelände. Wer aufmerksam dieser Tage durch Eilenburg fährt, oder es aktuell gar nicht vermeiden kann, der kann sich selbst ein Bild machen von den zahlreichen Baustellen und Aktivitäten in der Gegend. Der #TGVeb und die Stadt machen sich zusätzlich stark für ein Labyrinth auf dem Gelände des ehemaligen Kurt-Bennewitz-Stadions. Aktuell werden dazu die Teilnahmeunterlagen für den Wettbewerb „Ab in die Mitte“ erstellt. Eine mögliche Version sieht man schon in der Skizze. Wo heute meterhoch Gestrüpp wuchert, könnte in Zukunft ein interessanter Ort der Begegnung mit verschieden möglichen Aktivitäten sein. So sieht die Einreichung des Wettbewerbes, bei dem Eilenburg schon sehr erfolgreich mit dem Thema der Heinzelmännchen teilgenommen hat, ein großes Labyrinth, eine öffentlich zugängliche Kneipstrecke und einen Barfußfad sowie einen Rundweg um das neue Areal vor.

Investoren in der Gegend sehen sogar eine „neue Mitte“ von Eilenburg entstehen, so ganz abwegig ist dieser Eindruck tatsächlich nicht. Dirk Heynig, Geschäftsführer der Aktiv-Oase, bringt die Idee einer Aktivmeile ins Gespräch, „mit dem hier verlaufenden Mulderadweg, dem geplanten Standort des Labyrinthes, Fitnessstudio und Physiotherapie der Aktiv-Oase, Fahrrad-Paul, der Schwimmhalle, dem Sporttreff Müller und dem Outdoor Fitnesspark in Eilenburg-Ost wäre eine Aktivmeile „komplett“. Ein Labyrinth oder auch die Kneipp-Strecke wäre von den ansässigen Fitnessstudios sicher auch mit der einen oder anderen Gruppe nutzbar.“, so Heynig.

Interessante Effekte gäbe es auch noch, so könnte ein Teil des Erdaushubes von dem neu entstehenden Gelände von EDEKA einen kleinen Hügel ergeben, von dem man einen schönen Blick auf das Labyrinth und die „neue“ Mitte genießen könnte.

„Wichtig ist, dass die Teilnahme am Wettbewerb unabhängig von einer Realisierung des Projektes erfolgen kann, zum jetzigen Zeitpunkt sind das alles nur geprüfte Ideen, Änderungen sind also noch möglich“, so Heiko Leihe, Vorstand im #TGVeb und verantwortlich u. a. für Wirtschaftsförderung und Tourismus in der Stadt. Kathleen Schaaf von der Stadtverwaltung ergänzt: „Ein Labyrinth und verschiedene andere Pfade lassen sich auch ausgezeichnet mit dem Heinzelmännchen-Thema kombinieren“. „Auf jeden Fall wäre ein solches Labyrinth ausgezeichnet geeignet, um es in die bisherige touristische Werbung der Stadt aufzunehmen. Wir hätten mit dieser Größe ein Alleinstellungsmerkmal in der Gegend und würden weitere Zielgruppen touristisch ansprechen, die auf die #Weltkleinstadt Eilenburg vielleicht so noch nicht aufmerksam geworden sind“, so Sven Lehmann, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit im Verein.

Sollte das Vorhaben, wie im Wettbewerbsantrag geplant, nächstes Jahr umgesetzt werden können, so wäre das zudem genau 70 Jahre nach der Eröffnung des Kurt-Bennewitz-Stadions an dieser Stelle.

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Labyrinth
Quelle Grafik: Mirko Seidel, www.treffpunktleipzig.de

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